Wolfgang „Ich red‘ auch mit Nazis“ Beer

Wolfgang Beer, der ehemalige, von seinem Amt enthobene Schriftführer der Freien Wähler, scheint einer derjenigen Wichtigtuer zu sein, die nicht nur gerne auffallen, sondern auch nicht vor Kontakten nach ganz rechts zurückschrecken. Vom Amt enthoben wurde er nämlich, weil er während des Bundestagswahlkampfes im Namen der FW einen Republikaner zu einer Podiumsdiskussion einlud. Nun kann man sich ja mal fragen, weshalb Beer sich unbedingt mit Rechtsradikalen unterhalten wollte und ob es zwischen beiden nicht auch ideologische Schnittpunkte gibt.


6 Antworten auf “Wolfgang „Ich red‘ auch mit Nazis“ Beer”


  1. 1 ROpp 03. Dezember 2006 um 14:59 Uhr

    Ihr werft Leuten vor, dass sie mit Nazis reden/diskutieren wollen? Ich glaube ja auch, dass das recht sinnfrei ist, aber aus der Bereitschaft zur Diskussion Zustimmung herauszulesen erscheint mir doch abwegig.

  2. 2 Administrator 03. Dezember 2006 um 23:11 Uhr

    Warum? Welche Politik Nazis machen, wenn man sie läßt, dürfte bekannt sein. Wer trotzdem noch den Dialog mit Nazis sucht und ihnen sogar ein Podium bietet, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, ideologische Überschneidungen aufzuweisen.

  3. 3 ROpp 04. Dezember 2006 um 15:56 Uhr

    Aber man kann doch die positionen, die nazis vertreten öffentlichkeitswirksam blamieren, das kann ja gerade auch aus einem antifaschistischen Motiv geschehen. Hier in München z.B. hat die gruppe gegenargumente (so fern ich mich erinnere) mal nazis zu einer diskussion eingeladen, eben um ihnen ihren ihre fehler nachzuweisen und die haben wohl wenig ideologische schnittmengen mit nazis.

  4. 4 Administrator 05. Dezember 2006 um 22:43 Uhr

    Auch wenn das nicht wirklich hierher gehört, was du schreibst: Deine Erinnerung trügt dich. Google doch mal, du wirst garantiert fündig. Der Referent damals war übrigens Freerk Huisken, das nur als Tipp für die Suche.

  5. 5 Rheuma Kai 05. Dezember 2006 um 23:35 Uhr

    Du willst ernsthaft behaupten, dass die Debatte mit Nazis in München zeigt, dass die Leute und Freerk eine Zustimmung zu deren Gedanken äußern?! Reden mit Leuten = Übereinstimmung? merkste den Fehler nicht? ein Mittel der Kommunikation benutzen (reden) heißt nicht den Inhalt des Gegenübers zu teilen…wie soll das denn gehen?

  6. 6 Administrator 10. Dezember 2006 um 1:20 Uhr

    „Du willst ernsthaft behaupten, dass die Debatte mit Nazis in München zeigt, dass die Leute und Freerk eine Zustimmung zu deren Gedanken äußern?!“

    Nein. Die Korrektur war anders: Huisken hat die Nazis nicht eingeladen, die kamen von selbst. Über die damalige Veranstaltung haben wir sonst kein Wort verloren und haben das auch nicht vor.

    „Reden mit Leuten = Übereinstimmung?“

    Nein. Wenn Wolfgang Beer allerdings Nazis auf sein Podium einlädt, um mit ihnen darüber zu reden, welche Politik denn die beste ist, dann deutet das durchaus auf (partielle) Übereinstimmung hin.

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